Es hat begonnen! Kunst verbindet – ein gemeinsames Projekt von Künstlerhaus Wien und Psychosozialem Dienst 3

Wir freuen uns sehr über den Start unseres gemeinsamen Projekts zwischen dem Künstlerhaus Wien und dem Psychosozialen Dienst 3!

In den kommenden Monaten wird das Künstlerhaus zu einem Ort der Begegnung, Kreativität und des Austauschs. Im Rahmen des Projekts finden fünf Kreativworkshops mit begleitenden Führungen durch das Künstlerhaus und die aktuellen Ausstellungen statt. Gemeinsam mit Künstler*innen der Vereinigung setzen sich die Teilnehmer*innen spielerisch und kreativ mit zeitgenössischer Kunst auseinander.

Die Workshops bieten Raum für persönliche Wahrnehmungen, neue Perspektiven und gemeinsames künstlerisches Arbeiten. Unterschiedliche Techniken werden ausprobiert, eigene Ideen entwickelt und kreative Fähigkeiten entdeckt. Ziel ist es, das Künstlerhaus als offenen und inklusiven Ort erfahrbar zu machen, Barrieren abzubauen und Begegnungen zu ermöglichen. Auch die Auswahl der Künstler*innen und Workshopformate erfolgte mit großer Sorgfalt. Uns war wichtig, Techniken anzubieten, die unterschiedliche Zugänge ermöglichen und von Künstler*innen begleitet werden, die Offenheit, Empathie und teilweise bereits Erfahrung in der Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen mitbringen.

Folgende Workshops finden statt:

  • Collage & Assemblage mit Nikolett Hernádi und Julia Kornhäusl
  • Pflanzenfarben & Botanisches Zeichnen mit Katya Dimova
  • Siebdruck mit Nikolett Hernádi und Julia Kornhäusl
  • Arbeiten mit Ton mit Alice Kammerlander
  • Tanz & Bewegung mit Johanna Tatzgern
  • Zum Abschluss besuchen wir das Archiv des Künstlerhauses, um gemeinsam mehr über die Geschichte des Hauses zu erfahren.
Ein gemeinsamer Anfang

Der erste Schritt der Zusammenarbeit fand am in Mai 2026 statt: Die Kunstvermittler*innen des Künstlerhauses besuchten den Psychosozialen Dienst 3 zu einem ersten Kennenlernen. In einer offenen Gesprächsrunde konnten die Teilnehmer*innen Fragen stellen, das Projekt und das Künstlerhaus kennenlernen und erste Ideen austauschen. Schon dabei wurde deutlich, dass uns ein gemeinsamer Gedanke verbindet: Kunst kann einen wertvollen Beitrag zur mentalen Gesundheit leisten. Durch kreatives Arbeiten können eigene Ressourcen entdeckt, neue Ausdrucksmöglichkeiten gefunden und soziale Verbindungen gestärkt werden. Das Projekt orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer*innen. Wohlbefinden, Tagesverfassung und persönliche Möglichkeiten stehen im Mittelpunkt. Begleitend entsteht ein gemeinsames Gästebuch, in dem nach jedem Workshop Eindrücke, Gedanken und Gefühle gesammelt werden.

Wir freuen uns sehr auf die kommenden Monate und bedanken uns bei KulturTransFair und Hunger auf Kunst und Kultur, die dieses Projekt ermöglicht. Durch solche Kooperationen entstehen wichtige kulturelle Angebote, die Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Bedürfnissen und Hintergründen einen offenen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen.

Wir sind gespannt auf die vielen kreativen Momente, Begegnungen und Geschichten, die in diesem Projekt entstehen werden und freuen uns auf zukünftige Besuche!