Die Freude ist groß: In diesem Jahr wurde die Freizeitassistenz erneut ausgewählt, Teil des Kultur-Transfairs zu sein! Dieses besondere Projekt bringt Menschen und Kultureinrichtungen zusammen – und schafft Begegnungen, die inspirieren, verbinden und neue Perspektiven eröffnen.
Schon beim ersten Austauschtreffen zeigte sich, wie viel Potenzial in dieser Initiative steckt. Mit dabei waren vier soziale Einrichtungen und vier Kultureinrichtungen. Es entstand sofort ein offener und wertschätzender Austausch – und so fand die Freizeitassistenz gleich ihren diesjährigen Kultur-Transfair-Partner: das Technische Museum Wien. Ein idealer Ort, um in faszinierende Themenwelten einzutauchen und Technik auf vielfältige Weise zu erleben.
Bei einem ersten gemeinsamen Treffen zwischen dem Technischen Museum Wien und der Freizeitassistenz wurde schnell deutlich: Die Ideen sprudeln nur so! Es wurde intensiv überlegt, gesammelt und weitergedacht. Welche Themen könnten spannend sein? Was möchten die Teilnehmenden erleben? Wie kann Technik verständlich, zugänglich und spannend vermittelt werden? Und wie lassen sich Angebote gestalten, die wirklich alle einbeziehen? Die gemeinsame Motivation war von Anfang an spürbar.
Aktuell befinden wir uns mitten in der Konzeptphase und tüfteln an einem abwechslungsreichen Programm. Ziel ist es, den Teilnehmenden der Freizeitassistenz im Herbst mehrere Besuche im Museum zu ermöglichen. Dabei sollen sie nicht nur zuschauen, sondern aktiv eintauchen, ausprobieren und die Welt der Technik mit allen Sinnen erleben. Es wird viele Gelegenheiten geben, Neues zu entdecken und sich inspirieren zu lassen.
Das gemeinsame Erleben steht im Vordergrund: miteinander unterwegs sein und sich austauschen. Denn ein zentraler Gedanke des Kultur-Transfair-Projekts ist, dass beide Seiten voneinander profitieren. Für das Technische Museum Wien bietet das Projekt auch wertvolle Impulse: Der direkte Austausch mit Menschen mit Behinderungen schafft neue Perspektiven auf die eigenen Angebote. Es wird sichtbar, wo Barrieren bestehen – sei es räumlich, sprachlich oder in der Vermittlung. Wie können Ausstellungen inklusiver gestaltet werden? Welche Formate sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an? All diese Erfahrungen tragen dazu bei, das Museum langfristig zugänglicher und vielfältiger zu machen.
Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Monate und darauf, dieses besondere Projekt gemeinsam weiterzuentwickeln. Eines ist sicher: Das wird eine spannende Reise in die Welt der Technik!
