Begeisterung, Neugier und Interesse waren unsere Begleiter_innen während der drei Einheiten dieses Kulturexperiments. Beim Thema Kunst versteht sich von selbst, dass wir nicht immer einer Meinung waren und wir durch einen kontroversiellen Diskurs bereichert werden durften. Hieronymus Bosch lässt niemanden kalt.

Im letzten Teil unserer Trilogie (Anm.: Beitrag 1 und Beitrag 2 zum Nachlesen) nahmen wir selbst die Stifte in die Hand. Um – von Bosch inspiriert – selbst Mischwesen zu entwerfen nutzen wir die aus dem Surrealismus stammende Technik des Cadavre Exquis (zu Deutsch „köstliche Leiche“). Wie so oft im Leben zeigte sich auch hier: Das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Teile. Im Zusammenspiel der gesamten Gruppe entstanden Wesen und Kreaturen, die sich so wohl keine Person allein ausdenken hätte können. Ein paar unserer Künstler_innen griffen zu Ton und hauchten ihren Mischwesen dadurch Leben ein.

Das Feedback der Teilnehmer_innen zum gesamten Projekt: Man hätte sich mehr Zeit im Museum gewünscht. Gesagt, getan… Die Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien lässt noch einen freien Eintritt für die Teilnehmer_innen springen. So kann jede und jeder in der Freizeit selbständig erneut und im individuellen Tempo all die Werke bestaunen und Details entdecken.

   

Ein voller Erfolg. Wir freuen uns, wenn das Projekt im Mai in die nächste Runde geht.

Text: Anton Proksch Institut