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Vienna to go versteht sich als ein gemeinsamer Prozess – gestaltet, begleitet und entwickelt durch das Zusammenspiel von Westlicht, Architekturzentrum Wien und dem Haus Liebhartstal, einer Einrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge des Samariterbundes im 16. Bezirk. Ziel des Projektes ist es, die Jugendlichen dazu zu ermächtigen, ihre neue Stadt zu erforschen, sie zu begehen, zu beschnuppern, zu erobern und durch die Überwindung von Grenzen den eigenen Erfahrungsraum zu erweitern und mehr Handlungskompetenz zu erlangen. Denn wann wenn nicht auf der Flucht ist man gezwungen, Grenzen in jeglicher Form zu überwinden und sich neuen Raum anzueignen. Da das nicht immer einfach ist, ohne Sprache, in einer fremden Kultur und ohne Unterstützung von Familie wollen wir die Mädchen und Burschen zwischen 14 und 18 Jahren dabei unterstützen, Freude am Erforschen ihres neuen Lebensumfeldes zu finden und die Stadt bewusster wahrzunehmen.

Dabei finden sich Architektur und Fotografie spielerisch wie von selbst bei gemeinsamen Stadtspaziergängen oder beim Erarbeiten von Collagen für den ganz persönlichen Stadtplan der Jugendlichen.

Vienna to go ist also ein Prozess der versucht, die aktuelle Situation der Jugendlichen aufzugreifen und ad hoc zu reagieren. So spontan, so unvorhersehbar, so einzigartig wie auch jedes einzelne Polaroid der Jugendlichen zu Beginn des Projektes.

Wir werden uns entwickeln, es angehen, WIEN angehen – und setzen Sie ins Bild. Näheres in unserem nächsten blogpost.